Datenschutz

(A) Verantwortlicher

Nach Art. 91 der EU Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) dürfen die Kirchen und ihre Einrichtungen bestehende, eigene Reglungen zum Datenschutz anwenden, wenn diese in Einklang mit der DSGVO stehen. Die Kath. Kirche in Deutschland hat von dieser Ausnahmeregelung mit Erlass des Gesetzes über den kirchlichen Datenschutz (KDG) Gebrauch gemacht; der Verantwortliche unterliegt damit nicht den Regelungen der DSGVO sondern denjenigen des KDG
Verantwortlicher im Sinne des KDG ist der:
Raphael Hospiz Verein Günzburg e.V.
Zankerstraße 1a, 89312 Günzburg
Tel.: 08221-367616

(B) Kontakt

Tel.: 08221-367616
Fax: 08221-367660

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Impressum (Link).

(C) Betrieblicher Datenschutzbeauftragter

Betriebliche/r Datenschutzbeauftragte/r des Hospizdienstes
Katholisches Datenschutzzentrum Bayern (KdöR)
Datenschutzaufsicht für die bayerischen (Erz-)Diözesen
Vordere Sterngasse 1
90402 Nürnberg
Tel.: +49 911 477740 50 | Fax: +49 911 477740 59
E-Mail: post@kdsz.bayern
Internet: www.kdsz.bayern

(D) Personenbezogene Daten

Personenbezogene Daten sind Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener). Dazu gehören, unabhängig von dem vorliegenden Werbeauftritt, beispielsweise der Name, die E-Mail-Adresse oder die Telefonnummer sowie Daten über Vorlieben, Hobbies, getätigte Internet-Einkäufe oder Webseiten-Besuche, immer vorangesetzt, dass diese Information mit einer Person verbunden ist oder in Verbindung gebracht werden kann. Personenbezogene Daten werden verarbeitet, also zunächst erhoben und daraufhin zu ganz konkret festgelegten Zwecken verwendet.

(E) Allgemeines zur Datenverarbeitung, Umfang der Datenverarbeitung

Der Hospizdienst verarbeitet personenbezogene Daten von Klienten, Interessenten, Nutzern dieses Webauftritts und sonstiger Personen, mit denen sie in Kontakt steht grundsätzlich nur, soweit dies zur Erbringung der von dem Hospizdienst angebotenen Leistungen und etwaiger damit verbundener Nebenleistungen sowie zur Bereitstellung des Hospizdienstes-Webauftritts erforderlich ist. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt mit Einwilligung der betroffenen Personen (§ 6 Abs. 1 lit. b KDG), wenn nicht die Verarbeitung durch gesetzliche Vorschriften, insbesondere durch § 6 Absatz 1 Satz 1 lit.a, lit. c – g KDG gestattet oder geboten ist. Dies kann insbesondere der Fall sein,
  • wenn die Verarbeitung für die Erfüllung des Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich ist,
  • wenn die Verarbeitung zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist,
  • wenn die Verarbeitung erforderlich ist, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen,
  • wenn die Verarbeitung für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder
  • wenn die Verarbeitung zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich ist, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen, insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt.

Weiteres hierzu unter der Überschrift „Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten“.

Die vorliegende Datenschutzerklärung soll genau den Personen, deren Daten von dem Hospizdienst verarbeitet werden oder werden könnten Transparenz über die Datenverarbeitung verschaffen, und zwar durch
  • die Beschreibung der Verarbeitung und des Verarbeitungsumfangs
  • die Benennung der Rechtsgrundlage
  • die Benennung des Zwecks,
  • Aussagen zur Dauer der Speicherung und
  • Hinweise auf Möglichkeiten zum Widerruf oder Widerspruch sowie zum Ende der Verarbeitung.

(F) Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung personenbezogener Daten

Soweit der Hospizdienst für die Verarbeitung personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholt, dient diese in Verbindung mit § 6 Abs. 1 lit. b KDG und § 7 KDG als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten.
Bei der Verarbeitung von personenbezogener Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient § 6 Abs. 1 lit. c KDG als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für die Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.
Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, welche dem Hospizdienst unterliegt, dient Artikel § 6 Abs. 1 lit. d KDG als Rechtsgrundlage.
Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient § 6 Abs. 1 lit. e KDG als Rechtsgrundlage. Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses des Hospizdienstes oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person dieses Interesse nicht, so dient § 6 Abs. 1 lit. g KDG als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

(G) Datenlöschung, Einschränkung der Verarbeitung und Speicherdauer

Die personenbezogenen Daten einer betroffenen Person werden gelöscht, wenn und sobald die Verarbeitung für den intendierten Verarbeitungszweck nicht mehr notwendig ist. Eine Speicherung kann darüber hinaus allerdings dann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeben in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzten oder sonstigen Vorschriften, denen den Hospizdienst unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.
Die Verarbeitung der Daten wird eingeschränkt, wenn
  • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten von den betroffenen Personen bestritten wird, und zwar für deine Dauer, die es dem Hospizdienst ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
  • Die Verarbeitung unrechtmäßig ist und die betroffene Person die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnt und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangt,
  • Der Hospizdienst die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, die betroffene Person sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt, oder
  • Die betroffene Person Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Artikel 21 Absatz 1 eingelegt hat, solange noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Hospizdienstes gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

(H) Sicherheit der Verarbeitung und Schutz personenbezogener Daten durch technische und organisatorische Maßnahmen

Der Hospizdienst setzt auf Basis des von Gesetz geforderten risikoorientierten Ansatzes technische und organisatorische Maßnahmen ein, um personenbezogene Daten gegen zufällig oder vorsätzliche Manipulationen, gegen Verlust, Zerstörung oder den Zugriff Unberechtigter zu schützen. Die Sicherheitsmaßnahmen des Hospizdienstes werden unter anderem entsprechend der technologischen Entwicklungen fortlaufend verbessert, sie werden getestet und regelmäßig durch einen spezialisierten Anwaltskollegen überprüft.

(I) Rechte der betroffenen Person

Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so ist die betroffene Person im Sinne des KDG und es steht Ihnen gegenüber dem Hospizdienst die folgenden Rechte zu.

1. Auskunftsrecht

Sie können von dem Hospizdienst eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von dem Hospizdienst verarbeitet werden. Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Hospizdienst über folgende Informationen Auskunft verlangen.
  • Die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden,
  • Die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden,
  • Die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogene Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden.
  • Die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer,
  • Das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
  • Das Bestehen eines Beschwerderechts bei der Aufsichtsbehörde,
  • Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei Ihnen erhoben wurden oder werden
  • Das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß § 24 Abs. 1 und 4 KDG und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für Sie.

2. Recht auf Berichtigung

Sie haben Daten gegenüber dem Hospiz ein Recht auf Berichtigung und ein Recht auf Vervollständigung Ihrer Daten, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Hospizdienst hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

3. Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:
  • Wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen Daten für eine Dauer bestreiten, die es im Hospizdienst ermöglichen, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen,
  • Die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehne und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen,
  • Die Verantwortliche der personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder
  • Wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß § 23 KDG eingelegt haben und noch nicht feststeht, ob die berechtigten Gründe des Hospizdienstes gegenüber Ihren Gründen überwiegen.
Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.
Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den oben genannten Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

4. Recht auf Löschung

a) Löschungspflicht

Sie können von dem Hospizdienst verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogene Daten unverzüglich gelöscht werden, und das Hospiz ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
  • Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß § 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b oder § 11 Absatz 2 lit. a KDG stützt, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
  • Sie legen gemäß § 23 Absatz 1 KDG Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gemäß § 23 Absatz 2 KDG Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
  • Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
  • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß § 8 Absatz 8 KDG erhoben.

b) Information an Dritte

Hat der Hospizdienst die Sie betreffenden personenbezogene Daten öffentlich gemacht und ist der Hospizdienst gemäß § 19 Abs. 1 KDG zu deren Löschung verpflichtet, so tritt der Hospizdienst unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von Ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

c) Ausnahmen

Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist
  • Zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information
  • Zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, welche die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedsstaaten, dem der Hospizdienst unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im kirchlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Hospizdienst übertragen wurde;
  • Aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß § 11 Absatz 2 lit.. h und i soweit § 11 Absatz 3 KDG,
  • Für im öffentlichen Interesse liegenden Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gemäß § 54 Absatz 1 KDG, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
  • Zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

5. Recht auf Unterrichtung

Haben Sie das Recht auf Berechtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Hospizdienst geltend gemacht, ist der Hospizdienst verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurde, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht gegenüber dem Hospiz das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

6. Recht auf Datenübertragbarkeit

Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Hospizdienst bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Hospizdienst, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern
  • Durch die Verarbeitung auf einer Einwilligung gemäß § 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b KDG oder § 11 Absatz 2 lit. a KDG oder auf einem Vertrag gemäß § 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c KDG beruht und
  • Die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.
In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu wirken, dass die Sie betreffenden personenbezogene Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden. Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Hospizdienst übertragen wurde.

7. Widerspruchsrecht

Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von § 6 Absatz 1 Satz lit. f oder g KDG erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmung gestütztes Profiling.
Der Hospizdienst verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten dann nicht mehr, es sei denn, das Hospiz kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.
Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.
Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002 / 58 / EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

8. Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

9. Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung
  • Für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Hospizdienst erforderlich ist,
  • Aufgrund von Rechtsvorschriften, der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und dieser Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
  • Mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt. Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach § 11 Absatz 1 KDG beruhen, sofern nicht § 11 Absatz 2 lit. a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

Hinsichtlich der im ersten und dritten Aufzählungspunkt genannten Fälle trifft der Hospizdienst angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Hospizdienstes, auf Darlegung des eigenen Standpunktes und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

10. Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsortes, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen das KDG verstößt. Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet Sie als den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach § 49 KDG.

(J) Die folgenden Ausführungen schaffen im Hinblick auf besondere Verarbeitungssituation zusätzlich datenschutzrechtliche Transparenz.

1.Webauftritt und Logfiles

Host bzw. Provider für den Hospizdienst-Auftritt ist der Raphael Hospiz Verein Günzburg e.V., Zankerstraße 1a, 89312 Günzburg, 1. Vorstandsvorsitzender Herr Dr. Peter Müller. Von dem Provider werden dem Hospizdienst-Webpage-Statistiken zur Verfügung gestellt, die auf der Auswertung von Daten wie z.B. IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, Typ und Version Ihres Internet-Browsers, Typ und Version des ClientBetriebssystems beruhen, welche zwischen dem Client (z.B. Ihrem Web-Browser) und dem Server, auf welchem das Hosting des Hospizdienstes-Webauftritts stattfindet, ausgetauscht werden. Diese Statistiken lassen aber keine Rückschlüsse mehr auf einzelne Besucher der Webpage zu. Die Vorgabe für die Erstellung von Logfiles haben wir auf dem Server so eingestellt, dass IP-Adressen vollständig anonymisiert werden, aus der IP 11.22.33.44 wird also 0.0.0.0.
Diese Informationen werden von dem Hospizdienst ausschließlich für die nachfolgenden Zwecke genutzt:
  • Optimierung der Inhalte des Webauftritts
  • Sicherstellung des Betriebs oder der Betriebssicherheit
Außerdem können personenbezogene Daten, die Sie zwecks Kommunikation mit dem Hospizdienst an uns senden (E-Mail, Mail-Formular) auf dem Server gespeichert sein.
Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung dieser Daten ist § 6 Absatz 1 Satz 1 lit. g KDG. Zwischen dem Hospizdienst und dem Provider besteht zudem ein Vertrag gemäß § 29 KDG, in welchem die aufgrund des Hostings gegebene Auftragsverarbeitung geregelt wird.
Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des jeweiligen Zweckes nicht mehr erforderlich sind. Eine Löschung der Statistiken, die der Provider dem Hospizdienst standardmäßig zur Verfügung stellt ist nicht erforderlich, da diese bereits kumuliert sind und keinen Personenbezug mehr aufweisen.
Widerruf, Widerspruch und Ende der Verarbeitungen: Der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles kann effektiv durch Verlassen der Internetseite widersprochen werden. Soweit personenbezogene Daten bereits gespeichert sind, richten Sie Ihren etwaigen Widerspruch bitte an die eingangs genannten Kontaktdaten.

2. Cookies

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  • Artikel in einem Warenkorb, damit auch der nicht angemeldete Nutzen einen Warenkorb führen kann.
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3. Kontaktaufnahme

Der Hospizdienst verarbeitet von den Besuchern dieser Seite auch jene personenbezogenen Daten, welche diese, etwa für Zwecke der Kommunikation oder Inanspruchnahme von Leistungen, aktiv zur Verfügung stellen.
Rechtsgrundlage hierfür ist § 6 Absatz 1 Satz 1 lit. g KDG.
Die Daten werden händisch nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist gelöscht. Welche Aufbewahrungsfristen im Einzelnen gelten, erfragen sie beim Hospizdienst. So werden Dokumente mit Rechnungslegungsrelevanz aufgrund der Vorgabe des HGB und der Abgabenordnung in der Regel zehn Jahre lang aufbewahrt, andere Dokumente hingegen nur wenige Monate.

(K) Spendentechnologie

Auf unserer Webseite setzen wir die Spendentechnologie der Firma RaiseNow AG, Hardturmstr. 101, 8005 Zürich ein, deren Datenschutzrichtlinien Sie hier einsehen können: https://www.raisenow.com/ch-de/datenschutz. Die erfassten personen- und zahlungsbezogenen Daten sowie Kommunikations-Präferenzen werden von RaiseNow auf Grundlage unserer Interessen gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO und eines Auftragsverarbeitungsvertrages gem. Art. 28 Abs. 3 S. 1 DSGVO erfasst. RaiseNow AG mit Sitz in der Schweiz und RaiseNow GmbH mit Sitz in Deutschland erfüllen alle Vorgaben der Europäischen Datenschutzgrundverordnung. Die Schweiz gilt als sicheres Drittland, dem die Europäische Kommission per Angemenssenheitsbeschluss ein angemessenes Datenschutzniveau bestätigt hat. Dazu gehört beispielsweise die Sicherheit der Datenverarbeitung, die bei der RaiseNow AG regelmässig geprüft und zertifiziert wird (https://support.raisenow.com/hc/article_attachments/32001472114589). RaiseNow kann die erfassten Daten in anonymisierter Form, also ohne Zuordnung zu einem Spender, zur Optimierung oder Verbesserung der eigenen Services nutzen, jedoch nicht, um diese direkt zu kontaktieren oder Daten an Dritte weiterzugeben.

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