Aktuelles


Alt-OB als Auktionator

aktualisiert am 16. Dezember 2011, 11:07

Aus der Günzburger Zeitung vom 30. November 2011
Köppler bringt zwölf Gemälde und 25 kleinere Exponate an den Mann. Erlös in Höhe von 1774 Euro geht an Hospiz Verein.

Günzburgs Alt-Oberbürgermeister Dr. Rudolf Köppler (Zweiter von links) fand bei der Versteigerung der gesponserten Bilder für den Raphael Hospiz Verein Günzburg im Arcadia Hotel viele offene Herzen und offene Geldbeutel. Foto: GZ, Dieter März

Günzburg. Die Direktion des Arcadia Hotels Günzburg hat in ihrem Haus eine Benefiz-Gemälde-Versteigerung zugunsten des Raphael Hospiz Vereins (RHV) Günzburg veranstaltet. Das stattliche Ergebnis: 1774 Euro kamen auf diese Weise zusammen. Direktorin Gabriele Monteleone hieß etwa 50 geladene Gäste willkommen. Ihr liege es am Herzen, so Monteleone, für eine soziale Institution wie den Hospiz Verein mit seinem „Motor“ Prof. Wolfgang Schreml etwas Gutes zu tun.

Für diesen Zweck stellten Teilnehmerinnen des seit 2006 bestehenden Aquarell-Malkurses Günzburg mit ihrer Kursleiterin Erika Hänle (Günzburg) einige Werke zur Verfügung. Für die Rahmung konnte das Offinger Unternehmen Bilderrahmung Keck gewonnen werden. So wurden zwölf Gemälde und 25 kleinere Exponate angeboten. Nach einem vom Hause initiierten Sektempfang und einem „Flying-Buffet“ bedankte sich Vorsitzender Schreml für die Aktion. Der Hospiz Verein sei exakt auf den Monat vor elf Jahren in Günzburg gegründet wurde. 2007 wurde er mit der „Silberdistel“ unserer Zeitung für sein vorbildliches soziales Engagement gewürdigt.

Gefängnistüren versteigert

Als Auktionator hatte Gabriele Monteleone den früheren Oberbürgermeister Günzburgs, Dr. Rudolf Köppler, gewonnen. In seinen humorvoll gehaltenen Begrüßungsworten versicherte Köppler, dass er versuchen werde, eine möglichst hohe Summe zu erzielen. Nachdem er schon als Versteigerer Gefängnistüren (ehemaliger Günzburger Jugendarrest) und Tannenbäume für einen guten Zweck unter „das Volk“ gebracht habe, werde er auch hier versuchen, das Maximum zu erreichen.

Vor Versteigerungsbeginn hatten die Anwesenden die Möglichkeit, die Exponate ausgiebig zu besichtigen. Der Auktionator erläuterte jedes Bild, setzte es mit einem Mindestgebot von 40 Euro an und steigerte den Preis danach in Fünf-Euro-Schritten. Das Werk, das den höchsten Preis erzielte, ging für 200 Euro an Siegfried Keck, der dafür von der Hotelleitung mit einem Blumenstrauß honoriert wurde. Vorsitzender Schreml durfte am Ende den Gesamterlös von 1774 Euro in Empfang nehmen. (dim)

 

“Gemeinsam gehen”

aktualisiert am 16. Dezember 2011, 11:07

Aus der Günzburger Zeitung vom 12. November 2011
Ausstellung über Hospizbewegung macht auf der Reise durch Bayern Station in Günzburg

Fünf Männer aus Fleisch und Blut eröffneten die Hospizausstellung: Landrat Hubert Hafner, Ex-Innenminister Dr. Bruno Merk, Professor Wolfgang Schreml, Dr. Manfred Büchele und Sparkassenchef Walter Pache (von links). Die beiden lebensgroßen „Frauen“ gehörten zum Infomaterial.
Foto: GZ, Paul

Günzburg. Auf der Reise durch Bayern macht die Wanderausstellung des Staatsministeriums für Arbeit, Sozialordnung und Frauen Station im Schalterraum der Günzburger Sparkassenzentrale. „Gemeinsam gehen“ zeigt die umfangreichen Ziele und die Arbeit der Hospizbewegung.

Sterben ist ein Teil des Lebens

Was die örtliche Sterbebegleitung leiste, schilderte der Gründer und bis heute aktive Leiter, Professor Dr. Wolfgang Schreml. „Unsere ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfer begleiten den Menschen, bemühen sich, ihn von Schmerzen zu befreien. Sie tragen mit kleinen und kleinsten Schritten am Krankenbett bei, den Abschied in Würde zu erleben.“

Sterben sei wie die Geburt ein elementarer Bestandteil unseres Lebens, führte Schirmherr Dr. Bruno Merk in seinem Referat „Bürgerliches Engagement und Ehrenamt“ aus.

Die Ausstellung „Gemeinsam gehen“ geht behutsam mit dem Thema um. Sie stellt die Facetten der Hospizarbeit vor und betont, wie Sterben und Trauer an der Hand erfahrener Pfleger innere Kräfte freisetzt. Beim Sterbenden, beim Zurückbleibenden, auch beim Hospizhelfer. (ul)

 

Für weitere Information bitte direkt im Hospizbüro nachfragen.